Bio seit 1992
Unsere Eltern führten bereits vor Jahrzehnten die Bearbeitung der Weingärten nach organisch-biologischen Richtlinien ein. Sie waren für eine Bewirtschaftung, die den Mensch und die Natur schützt - und damit nachhaltig und ökologisch wirkt.
Wie wir leben...
Bio bestimmt nicht nur unsere Arbeit im Keller und im Weingarten, Bio bestimmt unser gesamtes Leben. Bio steht für eine Lebensphilosophie, die den täglichen Alltag prägt. Haben Sie schon einmal bewusst Ihren Kühlschrank durchstöbert? Für ein bewusstes Leben ist Ernährung wichtig, regionale Bioprodukte dürfen dabei nicht fehlen.
Wie wir bauen...
Unser Betrieb befindet sich in ständigem Wandel, das beeinflusst Erscheinungsbild, sowie Arbeitsweisen. Wir denken an die Natur und verwenden Zellulose zur Isolierung an Stelle künstlicher Dämmstoffe. Auch unser 200 Jahre alter Gewölbekeller wurde nach dieser Philosophie erneuert. Lehmputz schafft hier durch seine feuchtigkeitsregulierende Wirkung ein optimales Kellerklima. Wir nutzen alte Substanzen neu und entwickeln dadurch das Kulturgut, das über Generationen vererbt wurde, weiter.
Wie wir arbeiten...
Schauen und Fühlen! Im Weingarten wird der Boden immer wieder mittels sogenannter Spatenprobe kontrolliert. Dazu wird ein Erdwürfel ausgegraben. So sieht man die Durchwurzelung des Bodens. Diese Zeigt ob etwaige Verdichtungen vorhanden sind und welche und wie viele Lebewesen sich im Boden befinden. Lassen Sie die Erde durch die Finger rieseln. Wie fühlt sie sich an? Trocken, hart, feucht, locker,… Wenn es Probleme beim Wachstum eine Pflanze gibt, ist fast immer der Boden Grund dafür. Schauen und fühlen Sie selbst einmal.
Wie wir Qualität sichern...
Pilzkrankheiten sind bei den europäischen Reben ein großes Problem. Da diese Krankheiten nicht heimisch sind, sonder eingeschleppt wurden, muss man diese in irgendeiner Form bekämpfen. Oidium (Echter Mehltau) und Peronospora (Falscher Mehltau) treten je nach Witterung verschieden stark auf. Daher funktioniert der Bioweinbau auch nicht ohne Pflanzenschutz. Der große Unterschied liegt aber in der Art der Pflanzenschutz/Pflanzenstärkungs-Mittel. Wir verwenden in erster Linie Pflanzenextrakte (Schachtelhalm, Fenchel), Backpulver, Silikate, Schwefel und Kupfer.
Aktuell hört man vermehrt von PIWI-Sorten. PIWI leitet sich von PIlzWIderstandsfähig ab. Das heißt, europäische Sorten zum Beispiel Grüner Veltliner werden mit Amerikanischen Sorten (diese sind pilzwiderstandsfähig) gekreuzt. Dadurch will man eine verbesserte Immunität der europäischen Reben gegen Krankheiten erreichen. Es gibt schon einige dieser Sorten auf dem Markt. Ziel ist es, die Pflanzenschutz/Pflanzenstärkungs-Mittel auf ein geringes Maß zu reduzieren. Wir sind gerade dabei einige dieser neuen Sorten in unseren Weingärten auszuprobieren.